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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Dortmunder Zentrums für Schulsportforschung.
Logo des Zentrums für Schulsportforschung

 

Ziele und Aufgaben:

Das Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung ist eine wissenschaftliche Einrichtung des Instituts für Sport und Sportwissenschaft an der Technischen Universität Dortmund. Es verfolgt das Ziel, die Schulsportforschung als ein inter- und multidisziplinär angelegtes, eigenständiges Teilgebiet der Sportwissenschaft zu etablieren und systematisch auszubauen. Zwei Grundanliegen stehen im Mittelpunkt: Es geht erstens um die Aufgabe, die Schulsportwirklichkeit in theoretisch fundierter und empirisch gehaltvoller Weise zu analysieren. Die zweite Aufgabe besteht darin, auf der Basis empirisch gesicherter Befunde Beratungsangebote für die Praxis des Schulsports zu entwickeln.

 

Die Schulsportforschung ist der systematische Rahmen für die Zusammenführung aller Studien, die sich mit unterschiedlichen methodischen Zugängen und theoretischen Hintergründen auf die verschiedenen Dimensionen des Sports in der Schule sowie auf die Zusammenhänge des Schulsports mit seinen angrenzenden Handlungsfeldern beziehen. Mit dem Ziel, eine umfassende Untersuchung der Schulsportwirklichkeit mit sämtlichen darin eingelagerten Phänomenen vorzunehmen, ist die Schulsportforschung auf gegenstandsbezogene Forschungsarbeiten aus allen Bereichen der Sportwissenschaft angewiesen. Auf der Basis eines ausgewiesenen Forschungsprogramms bildet sie die konzeptionelle Schaltstelle für die systematische Vernetzung und Integration disziplinärer Studien zum Sport in der Schule. Die Schulsportforschung bildet aber nicht nur eine Schaltstelle für sportwissenschaftliche Untersuchungen, sie weist zugleich ein gemeinsames Schnittfeld mit der Schulforschung auf.

Gegenstand der Schulsportforschung sind jene sport- und bewegungsbezogenen Handlungs- und Erfahrungszusammenhänge, die Schüler und Lehrer im Kontext von Schule und Unterricht herstellen, gestalten und entwickeln. Vier Forschungsschwerpunkte sind zu unterscheiden:

 

  1. Die Schülerforschung fokussiert auf die Adressaten des Schulsports. Es ist zu untersuchen, welche Kompetenzen und Orientierungen Schülerinnen und Schüler in den Schulsport einbringen, welche Erfahrungen sie im Schulsport machen, welche Wirkungen der Sport in der Schule für sie hat und wie der Schulsport ihre persönliche Entwicklung sowie ihr Sportengagement neben und nach der Schule beeinflusst. 
  2. Die Lehrerforschung  konzentriert sich auf die für die Gestaltung des Schulsports verantwortlichen Akteure und deren Expertise und Professionalität. Es ist zu untersuchen, wie das Arbeitsfeld von Sportlehrern an Schulen aussieht, welche Fähigkeiten Sportlehrer für eine erfolgreiche Berufsausübung benötigen und wie sich ihre Kompetenzen und Orientierungen im Zuge ihrer berufsbiographischen Entwicklung ausbilden und verändern.
  3. Die Unterrichtsforschung nimmt in differenzierter Weise die Mikroprozesse des alltäglichen Handlungsgeschehens im Sportunterricht in den Blick. Situationsspezifisch ist zu untersuchen, wie Lehrer und Schüler ihren Unterricht durchführen, welche besonderen Absichten und Ziele sie verfolgen, wie sie die spezifischen Aufgaben, Herausforderungen und Belastungen des Sportunterrichts bewältigen, welche konkreten Handlungsstrategien sie einsetzen und zu welchen Ergebnissen dies führt.
  4. Die Schulsportentwicklungsforschung untersucht den Schulsport im Gesamtzusammenhang schulischer Veränderungs- und Reformprozesse. Sie konstituiert ihr spezifisches Untersuchungsfeld im Rahmen einer grundsätzlich weit ausgelegten Konzeptualisierung der Schulsportforschung und nimmt damit über die unterrichtlichen Inszenierungen des Sports in der Schule hinaus auch die außerunterrichtlichen Angebote des Schulsports und weiterhin die vielfältigen Formen des bewegten Lernens im Unterricht der anderen Schulfächer und die unterschiedlichen Bewegungs- und Sportangebote im Kontext des gesamten Schullebens in den Blick.

 

Das Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung konzentriert sich in seinen Tätigkeiten und  Vorhaben auf fünf Arbeitsfelder:

  • Beantragung und Durchführung von einschlägigen Forschungsprojekten;
  • Aufbau und Organisation von Forschungskooperationen;
  • Durchführung von Recherchen zum Forschungs- und Erkenntnisstand („state of the art“);
  • Entwicklung und Bereitstellung von Beratungsangeboten;
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.