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Motorische Tests im Schulsport – Segensreiche Diagnostik oder pädagogische Apokalyptik?

Das Dortmunder Zentrum für Schulsportforschung richtet alle zwei Jahre ein Symposium aus, um über grundlegende Themen und aktuelle Entwicklungen aus dem Feld der Schulsportforschung zu diskutieren. Dieses Jahr wurde mit der Ausrichtung des 5. Symposiums auch ein kleines Jubiläum gefeiert. Das diesjährige Symposium richtete sich an die verschiedenen Disziplinen der Sportwissenschaft, die sich mit dem Thema „Motorische Tests im Schulsport“ beschäftigen. 40 Vertreterinnen und Vertreter aus der Sportwissenschaft trafen sich am Freitag, den 26.02.2016, im Dortmunder Sportinstitut. Zum Thema referierten drei namenhafte Experten mit folgenden Beiträgen:

  • Über Sinn und Unsinn motorischen Testens im Schulsport (Prof. Dr. T. Jaitner, Dortmund)
  • Motorisches Testen aus einer kompetenztheoretischen Perspektive. Anwendungsfelder, Chancen und Grenzen (Prof. Dr. E. Gerlach, Potsdam)
  • Zur prozessorientierten Beurteilung motorischer Fertigkeiten im Kindesalter. Die deutschsprachige Adaption des Test of Gross Motor Development 3 (TGMD 3) (Prof. Dr. M. Wagner, Konstanz)

Alle Referenten bekamen die Möglichkeit ihre Position zum motorischen Testen im Schulsport umfangreich darzulegen und konstruktiv mit den Anwesenden zu diskutieren. In einer gemeinsamen Abschlussdiskussion, welche von Frau Prof. Dr. U. Burrmann moderiert wurde, konnten Unterschiede / Gemeinsamkeiten sowie Konsenspotenziale / Konfliktpotenziale zwischen den verschiedenen Positionen identifiziert werden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 5. Symposiums waren sich einig, dass der in Dortmund aufgenommene Diskurs gewinnbringend war und weiter geführt werden soll.


5. Symposium 2016