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Schüler im Schulsport – Zwischen Partizipation und Verweigerung

Projektlaufzeit: 01.01.2012 - 31.12.2013

Ziele und Inhalte

Das Forschungsprojekt greift die Problematik der bei Teilen der Schülerinnen und Schüler sinkenden Beliebtheit des Fachs Sport auf und konzentriert sich dabei auf die Verweigerung der Teilnahme am Sportunterricht. Die Untersuchung geht der Frage nach, wie sich selbstbestimmtes Lernen in der Sekundarstufe I gezielt fördern lässt und welche Auswirkungen die Intervention auf die Schülerpartizipation im Sportunterricht hat.

Auf Grundlage der Selbstdeterminationstheorie (SDT) nach Deci und Ryan (1993; 2000) werden Schülerarbeitsmaterialien und Lehrerhandreichungen konzipiert. Diese sollen den Schülerinnen und Schülern das Erleben der drei essentiellen psychologischen Bedürfnisse („Basic Needs“) von Kompetenz (competence), Autonomie (autonomy) und sozialer Eingebundenheit (social relatedness) ermöglichen. Bisherige Studien belegen, dass Unterrichtsinszenierungen, die diesen zentralen Bedürfnissen Rechnung tragen, die intrinsische Motivation und damit die aktive Teilnahme am Unterricht fördern können.

Sportlehrerinnen und Sportlehrer sollen das motivationspsychologisch fundierte Unterrichtskonzept zum selbstbestimmten Lernen in ihrem Unterricht eigenverantwortlich umsetzen. Die gestalteten Unterrichtseinheiten werden durch Videoanalyse und vertiefende, problemzentrierte Schüler- und Lehrerinterviews evaluiert.

Projektleitung

Foto von Yvonne Kappe Yvonne Kappe,